Anleitung: Bilder einfach und fachgerecht aufhängen

Dekorative Bilder sind ein Blickfang an jeder Wand. Mit Bildern wirken Räume einladender und persönlicher. Der folgende Beitrag erklärt, wie Bilder richtig aufgehängt werden.

1. Platz und Anordnung festlegen

Die Anordnung von Bildern bleibt letztlich dem persönlichen Geschmack überlassen. Je neutraler die Wand gestaltet ist, an welche die Bilder schmücken sollen, desto besser kommen die Fotos, Poster und Gemälde zur Geltung. Perfekt geeignet ist eine hell gestrichene Wand. Um stärkere Kontraste zu erzielen, ist es zu empfehlen, die Wand mit einer kräftigen Farbe (Dunkelgrau, Petrol, Blau oder Rot) zu streichen. Auf einer farbigen Wand erzielen Bilder, die mit weißen Passepartouts umrahmt sind, eine besonders gute Wirkung.

Sollen mehrere Bilder an einer Wand aufgehängt werden, kommen größere Bilder am besten zur Geltung, wenn sie von kleineren umrahmt sind.

Auch annähernd gleich große Bilder sehen als Gruppe ansprechend aus. Mehrere Bilder gleichen Formats erzielen eine ansprechende Wirkung, wenn sie als Collage, beispielsweise jeweils vier Bilder in drei Reihen angeordnet sind. Um die optimale Anordnung herauszufinden, werden die Bilder zunächst auf dem Fußboden ausgelegt.

2. Bilderhöhe festlegen

In welcher Höhe die Bilder an der Wand platziert werden, ist Geschmackssache. Dennoch gibt es für das Festlegen der Höhe einige Tipps, die hilfreich sind. Sollen die Bilder zum Betrachten anregen, wie es in einer Galerie üblich ist? Dann muss der Mittelpunkt eines jeden Bildes minimal unter Augenhöhe liegen. In Museen beispielsweise sind Gemälde in einer Höhe zwischen 145 und 150 Zentimetern über dem Boden an der Wand platziert.

Wird ein Bild über einem Möbelstück an der Wand platziert, darf der Abstand ebenfalls nicht zu groß sein. Eine Ausnahme von dieser Regel bilden sehr große Bilder in besonders hohen Räumen. Beim Aufhängen von Bildern in Treppenhäusern ist der Treppenhaussteigung zu folgen. Um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten, ist es bei der Ausrichtung hilfreich, sich an den Kanten von Regalen und/oder Türen zu orientieren.

Aufhängungspunkt bestimmen

Ein Helfer hält das Bild an die ausgewählte Stelle und die Wirkung wird aus einiger Entfernung begutachtet. Passt der Platz, wird die entsprechende Stelle markiert. Dabei ist zu beachten, dass die Aufhängevorrichtung etwas niedriger als die obere Kante des Bilderrahmens platziert ist.

Verschiedene Arten der Befestigung

Bilder können mit Nägeln, Draht, Schrauben und mit Haken an einer Wand anbringen. Größere Bilder auf einem Regal oder einer Anrichte können zudem mit dem Rahmen an die Wand angelehnt werden.

Beim Aufhängen mit Nägeln wird der Nagel mit dem Schlosserhammer im Winkel von 45 Grad in die Wand eingeschlagen. Mit Nägeln können Bilder bis zu einem Maximalgewicht von 10 Kilo aufgehängt werden.

Bilder mit der Wasserwaage ausrichten

Nachdem ein Bild aufgehängt ist, muss es nicht etwas mit der Wasserwaage ausgerichtet werden. Diese wird oben auf den Bilderrahmen gelegt und das Bild so lange ausgerichtet, bis die Luftblase genau in der Mitte steht.

Werkzeuge und Materialien zum Bilder aufhängen

  • Wasserwaage
  • Bleistift
  • Schlosserhammer
  • Haken, Draht, Schrauben, Nägel
  • Bohrmaschine
  • Dübel